Was du über Kinesiotaping beim Hund wissen solltest

Kinesiotaping beim Hund
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Kinesiotaping beim Hund, was ist das und wie wirkt es?

Kinesiotaping ist eine Methode, die im Jahre 1973 vom japanischen Chiropraktiker Doktor Kenzo Kase entwickelt wurde. Richtig bekannt wurde dieses Verfahren durch den Leistungssport. Es hat sich aber ebenso im therapeutischen Bereich als äußerst wirkungsvoll erwiesen und wird mittlerweile auch an Tieren häufig angewandt.

Kinesiotaping beim Hund wirkt schmerzlindernd, unterstützt den Bewegungsapparat und steigert das Wohlbefinden. Auch weiten sich die Gefäße und der Blut- und Lymphfluss wird angeregt. Es kann Muskelverspannungen lösen und den Muskeltonus regulieren. Narbengewebe oder Verklebungen in den Faszien werden weicher. Das gesamte gereizte Gewebe entspannt sich, die Schmerzen lassen nach.

Wichtig ist, dass der Hund sich mit dem Kinesiotape bewegt. Denn nur in Bewegung kann das Tape seine optimale Wirkung entfalten. Denn erst in Bewegung verschiebt es die Haare und die Haut und damit auch die darunterliegenden Strukturen und aktiviert Rezeptoren.

Auch wichtig zu wissen:

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Bei welchen Krankheiten und Problemen wird Kinesiotaping beim Hund eingesetzt?

Kinesiotaping ist in der Schmerztherapie beim Hund eine unterstützende Behandlungsmethode, die zum Beispiel als Ergänzung zur manuellen Therapie hervorragend eingesetzt werden kann.

Du möchtest lernen, wie du deinen eigenen Hund (oder tierische Patienten) tapen kannst?
Hier lernst du ALLES was du wissen musst! – KLICK

Bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, muskulären Problemen, Problem an Sehnen und Bändern und selbst bei Organerkrankungen kann Kinesiotaping hilfreich sein. Dazu musst du wissen, dass diese Tapes nicht mit den starren Tapes zu vergleichen sind, die stabilisieren sollen und die Beweglichkeit einschränken. Beim Kinesiotaping unterstützen die Tapes die Bewegungen. Somit werden Aktivität im Gewebe und Stoffwechselvorgänge im Körper zum Positiven beeinflusst.

In diesem Sinne ist mit Kinesiotaping sogar eine Korrektur bei Stellungsfehlern der Gliedmaßen möglich.

Auch nach Operationen und in der Rehabilitation von Sporthunden findet Kinesiotaping seinen Einsatz. Bei Schwellungen kann ein Kinesiotape ebenso angewendet werden. Es dekomprimiert die Gefäße. Dadurch wird der Abfluss gestauter Flüssigkeit angeregt.

Wie du also siehst, gibt es ein großes Einsatzgebiet für Kinesiotaping beim Hund.

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Funktioniert das Kinesiotape auf jedem Hundefell?

Hat der Hund viel Unterwolle, kann es passieren, dass das Tape seine Wirkung nicht entfalten kann. Auf anderen Haaren haftet es sogar bis zu fünf Tage. Schlussendlich ist es einen Versuch wert. Allerdings darfst du deinen Hund vor dem Taping nicht baden oder mit Pflegespray einsprühen. Dann halten die Tapes nicht mehr.

 

Wie werden Kinesiotapes aufgeklebt?

Die Tapes werden einzeln oder zu mehreren in Streifen auf das Fell des Hundes geklebt. Dabei werden sie leicht gedehnt und meist entlang der Muskeln- und Nervenstränge geführt. Einzelne schmerzende Stellen können mit einem sternförmigen Tape versehen werden.

Wie lange bleibt ein Kinesiotape am Hund?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Du kannst das Tape so lange dran lassen, bis es sich von allein löst. Dazu sollte dein Hund jedoch ein eher friedliches Modell sein. Hunde, die sich alles abrupfen und auch noch fressen oder auch Welpen dürfen nur unter Aufsicht getapet werden.

Das Tape muss auch nicht ewig auf dem Hund bleiben. Auch wenn es nur für kürzere Zeit an ihm klebt, verändert es seine Bewegungserfahrung und führt dazu, dass Bewegungsprogramme angepasst werden. Die Schmerzhaftigkeit und Durchblutung eines Triggerpunktes verändert sich ebenso relativ schnell.

Die Farben des Kinesiotapes

Kinesiotapes gibt es in unterschiedlichen Farben. Diese Farben sollen einen Einfluss auf bestimmte Beschwerden- und Krankheitsbilder haben. So wirken zum Beispiel Blautöne kühlend und entspannend und rote oder violette Farbtöne eher wärmend und anregend.

Kontraindikationen

Nicht bei jedem Krankheitsbild ist Kinesiotaping anzuwenden. Hat dein Hund zum Beispiel Hautunverträglichkeiten, ist das Kinesiotape nicht die richtige Wahl, da es dann einen Allergieschub auslösen kann. Reagiert dein Hund sehr unruhig auf das Tape, kann es sein, dass er allergisch ist. In diesem Fall beobachte deinen Hund gut und nimm das Tape im Zweifelsfall besser ab. Bei allen Tumorerkrankungen ist ein Kinesiotape auch nicht die richtige Wahl. Ebenso sollten keine eitrigen Entzündungen vorliegen. Denn bei diesen Erkrankungen besteht die Gefahr, dass durch den angeregten Lymphfluss Metastasierungen entstehen oder Entzündungen verschleppt werden.

Nebenwirkungen beim Kinesiotaping für Hunde

Grundsätzlich ist das Kinesiotaping für Hunde eine recht ungefährliche Technik. Vorausgesetzt jedoch, das Tape wird fachmännisch angelegt. Manche Hunde werden nach dem Kinesiotaping müde oder horchen mehr in ihren Körper hinein. Das liegt daran, dass sie viele neue Informationen bekommen und ihre veränderte Körperhaltung verarbeiten.

Kinesiotaping bei Hunden – selbst gemacht

Kinesiotaping beim Hund solltest du dir im Vorfeld von jemanden zeigen lassen, der darin ausgebildet ist. Alternativ kannst du ein Seminar oder Onlinekurs besuchen, um diese Technik zu erlernen.

In dem Onlinekurs Kinesiotaping für Hunde lernst du alles Wesentliche, was du brauchst, um deinen Hund professionell zu tapen.
Das hat den Vorteil, dass du dann selbst entscheiden kannst, wann und wie oft du deinem Hund ein Tape anlegen möchtest. Du musst nicht jedes Mal einen Behandler aufsuchen, sondern kannst deinem Tier selber helfen.
Fachtierärztin Doktor Sabine Mai führt dich Schritt für Schritt durch die Grundlagen und Techniken des Kinesiotapings für Hunde. Am Ende wirst du alle wichtigen Techniken beherrschen und deinem Hund zu einem bewegtem Leben verhelfen. Probiere es aus, melde dich an, du wirst viel Wissenswertes lernen, dass dir und deinem Hund weiterhelfen wird.

HIER findest du noch mehr Informationen rund um den Onlinekurs von Dr. Sabine Mai – KLICK

Kinesiotaping beim Hund, was ist das und wie wirkt es?

Kinesiotaping ist eine Methode, die im Jahre 1973 vom japanischen Chiropraktiker Doktor Kenzo Kase entwickelt wurde. Richtig bekannt wurde dieses Verfahren durch den Leistungssport. Es hat sich aber ebenso im therapeutischen Bereich als äußerst wirkungsvoll erwiesen und wird mittlerweile auch an Tieren häufig angewandt.

Kinesiotaping beim Hund wirkt schmerzlindernd, unterstützt den Bewegungsapparat und steigert das Wohlbefinden. Auch weiten sich die Gefäße und der Blut- und Lymphfluss wird angeregt. Es kann Muskelverspannungen lösen und den Muskeltonus regulieren. Narbengewebe oder Verklebungen in den Faszien werden weicher. Das gesamte gereizte Gewebe entspannt sich, die Schmerzen lassen nach.

Wichtig ist, dass der Hund sich mit dem Kinesiotape bewegt. Denn nur in Bewegung kann das Tape seine optimale Wirkung entfalten. Denn erst in Bewegung verschiebt es die Haare und die Haut und damit auch die darunterliegenden Strukturen und aktiviert Rezeptoren.

Auch wichtig zu wissen:

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Bei welchen Krankheiten und Problemen wird Kinesiotaping beim Hund eingesetzt?

Kinesiotaping ist in der Schmerztherapie beim Hund eine unterstützende Behandlungsmethode, die zum Beispiel als Ergänzung zur manuellen Therapie hervorragend eingesetzt werden kann.

Du möchtest lernen, wie du deinen eigenen Hund (oder tierische Patienten) tapen kannst?
Hier lernst du ALLES was du wissen musst! – KLICK

Bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, muskulären Problemen, Problem an Sehnen und Bändern und selbst bei Organerkrankungen kann Kinesiotaping hilfreich sein. Dazu musst du wissen, dass diese Tapes nicht mit den starren Tapes zu vergleichen sind, die stabilisieren sollen und die Beweglichkeit einschränken. Beim Kinesiotaping unterstützen die Tapes die Bewegungen. Somit werden Aktivität im Gewebe und Stoffwechselvorgänge im Körper zum Positiven beeinflusst.

In diesem Sinne ist mit Kinesiotaping sogar eine Korrektur bei Stellungsfehlern der Gliedmaßen möglich.

Auch nach Operationen und in der Rehabilitation von Sporthunden findet Kinesiotaping seinen Einsatz. Bei Schwellungen kann ein Kinesiotape ebenso angewendet werden. Es dekomprimiert die Gefäße. Dadurch wird der Abfluss gestauter Flüssigkeit angeregt.

Wie du also siehst, gibt es ein großes Einsatzgebiet für Kinesiotaping beim Hund.

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Funktioniert das Kinesiotape auf jedem Hundefell?

Hat der Hund viel Unterwolle, kann es passieren, dass das Tape seine Wirkung nicht entfalten kann. Auf anderen Haaren haftet es sogar bis zu fünf Tage. Schlussendlich ist es einen Versuch wert. Allerdings darfst du deinen Hund vor dem Taping nicht baden oder mit Pflegespray einsprühen. Dann halten die Tapes nicht mehr.

 

Wie werden Kinesiotapes aufgeklebt?

Die Tapes werden einzeln oder zu mehreren in Streifen auf das Fell des Hundes geklebt. Dabei werden sie leicht gedehnt und meist entlang der Muskeln- und Nervenstränge geführt. Einzelne schmerzende Stellen können mit einem sternförmigen Tape versehen werden.

Wie lange bleibt ein Kinesiotape am Hund?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Du kannst das Tape so lange dran lassen, bis es sich von allein löst. Dazu sollte dein Hund jedoch ein eher friedliches Modell sein. Hunde, die sich alles abrupfen und auch noch fressen oder auch Welpen dürfen nur unter Aufsicht getapet werden.

Das Tape muss auch nicht ewig auf dem Hund bleiben. Auch wenn es nur für kürzere Zeit an ihm klebt, verändert es seine Bewegungserfahrung und führt dazu, dass Bewegungsprogramme angepasst werden. Die Schmerzhaftigkeit und Durchblutung eines Triggerpunktes verändert sich ebenso relativ schnell.

Die Farben des Kinesiotapes

Kinesiotapes gibt es in unterschiedlichen Farben. Diese Farben sollen einen Einfluss auf bestimmte Beschwerden- und Krankheitsbilder haben. So wirken zum Beispiel Blautöne kühlend und entspannend und rote oder violette Farbtöne eher wärmend und anregend.

Kontraindikationen

Nicht bei jedem Krankheitsbild ist Kinesiotaping anzuwenden. Hat dein Hund zum Beispiel Hautunverträglichkeiten, ist das Kinesiotape nicht die richtige Wahl, da es dann einen Allergieschub auslösen kann. Reagiert dein Hund sehr unruhig auf das Tape, kann es sein, dass er allergisch ist. In diesem Fall beobachte deinen Hund gut und nimm das Tape im Zweifelsfall besser ab. Bei allen Tumorerkrankungen ist ein Kinesiotape auch nicht die richtige Wahl. Ebenso sollten keine eitrigen Entzündungen vorliegen. Denn bei diesen Erkrankungen besteht die Gefahr, dass durch den angeregten Lymphfluss Metastasierungen entstehen oder Entzündungen verschleppt werden.

Nebenwirkungen beim Kinesiotaping für Hunde

Grundsätzlich ist das Kinesiotaping für Hunde eine recht ungefährliche Technik. Vorausgesetzt jedoch, das Tape wird fachmännisch angelegt. Manche Hunde werden nach dem Kinesiotaping müde oder horchen mehr in ihren Körper hinein. Das liegt daran, dass sie viele neue Informationen bekommen und ihre veränderte Körperhaltung verarbeiten.

Kinesiotaping bei Hunden – selbst gemacht

Kinesiotaping beim Hund solltest du dir im Vorfeld von jemanden zeigen lassen, der darin ausgebildet ist. Alternativ kannst du ein Seminar oder Onlinekurs besuchen, um diese Technik zu erlernen.

In dem Onlinekurs Kinesiotaping für Hunde lernst du alles Wesentliche, was du brauchst, um deinen Hund professionell zu tapen.
Das hat den Vorteil, dass du dann selbst entscheiden kannst, wann und wie oft du deinem Hund ein Tape anlegen möchtest. Du musst nicht jedes Mal einen Behandler aufsuchen, sondern kannst deinem Tier selber helfen.
Fachtierärztin Doktor Sabine Mai führt dich Schritt für Schritt durch die Grundlagen und Techniken des Kinesiotapings für Hunde. Am Ende wirst du alle wichtigen Techniken beherrschen und deinem Hund zu einem bewegtem Leben verhelfen. Probiere es aus, melde dich an, du wirst viel Wissenswertes lernen, dass dir und deinem Hund weiterhelfen wird.

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