Wenn dein Hund panische Angst vorm Autofahren hat oder dein alter Hund unter Schmerzen leidet, kann CBD Öl für Hunde zum Einsatz kommen. Cannabidiol (CBD) ist ein pflanzlicher Wirkstoff und daher für alle geeignet, die auf der Suche nach Naturprodukten für ihren tierischen Begleiter sind. Aber ist das Hanfprodukt überhaupt sicher für Hunde? In unserem kleinen Ratgeber wollen wir die wichtigsten Fragen klären.

Können Hunde CBD nehmen?

Ja, Hunde vertragen CBD Produkte. CBD ist ein Wirkstoff aus der Hanfpflanze, aber keine Sorge: Es wirkt nicht psychoaktiv. Dein Hund wird durch CBD Tropfen also nicht „high“. Warum kann CBD beim Hund wirken? Genauso wie wir Menschen haben unsere tierischen Begleiter auch ein Endocannabinoid System. Dieses ist ein Teil des Nervensystems, welches spezielle Rezeptoren für Cannabinoide besitzt.

Das Endocannabinoid System befindet sich im ganzen Körper deines Hundes. Es hat Rezeptoren an den Knochen, im Magen-Darm-Trakt sowie im Gehirn, wo das Schmerzempfinden oder der Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert wird. Wenn du deinem Hund also CBD in Form von Tropfen gibst, kann dieses mit dem ECS interagieren und auf vielfältige Weise Wirkung entfalten.

Was macht CBD mit Hunden?

CBD hat viele positive Eigenschaften, dazu gehört:

  • beruhigend
  • angstlösend
  • appetitssteigernd
  • schmerzlindernd
  • immunstärkend
Pawsitive CBD Öl

Besonders beliebt ist die Anwendung von CBD in Situationen, in denen Hunde Angst haben, z.B. beim Autofahren oder beim Tierarzt. Es gibt auch eine Studie von Hunt, Flint, Logan & King (2023), die gezeigt hat, dass eine einmalige CBD-Einnahme das Tier in solchen Situationen entspannen kann.

Ein weiteres klassisches Einsatzgebiet von CBD Öl bei Hunden sind Schmerzen. Dabei können Muskelschmerzen bei besonders aktiven Hunden oder auch steife Hüften bei alten Hunden zählen. Eine Übersichtsstudie von Miranda-Cortés et al. (2023) zeigt, dass CBD für Hunde die Symptome von Schmerzen reduzieren kann und vor allem gut verträglich ist.

Wie viel CBD darf ein Hund?

Tiermediziner empfehlen meist eine CBD Dosierung von ca. 2 mg pro kg Körpergewicht des Hundes zweimal täglich, da diese Dosierung in Studien als ungefährlich bewertet wurde. Grundsätzlich gilt aber, dass auch eine höhere Dosierung von CBD bei Hunden möglich ist. Solange der Hund die Hanftropfen gut verträgt, ist alles gut. Solltest du Bedenken haben, sprich vorher mit deinem Tierarzt.

CBD Öl für Hunde wird meist in Form von Tropfen angewandt, diese Richtlinie soll dir eine Orientierung geben:

Welches CBD Öl ist für Hunde geeignet?

Theoretisch können Hunde auch das CBD Öl für Menschen verwenden. Allerdings ist ein CBD Öl für Hunde auf die Bedürfnisse des Vierbeiners abgestimmt. CBD wird aus den Hanfpflanzen extrahiert und dann in einem Trägeröl aufgelöst. Bei CBD Tropfen wird oft Hanfsamenöl als Basis verwendet, welches einen bitteren Geschmack hat, den Hunde nicht mögen. Deswegen hat CBD Öl für Hunde oft Lachsöl als Basis bzw. gibt es die Hanftropfen in den Geschmacksrichtungen Huhn oder Rind. Am besten tropft man das CBD Öl einfach in ein Leckerli (z.B. Leberwurst) oder mischt einige Tropfen unters Futter.

Eine Antwort

  1. Vielen Dank für den super Blog 🙂

    Wir wenden auch gerne CBD an Silvester für unsere Hundedame.
    Eine kleine Anmerkung hätte ich: Es ist nicht empfohlen die Tropfen ins Futter zu mischen, da das CBD über die Schleimhaut mit aufgenommen werden soll, also einfach sich selbst auf die Hand tropfen (einen Tropfen mehr nehmen wg. Rückständen) oder dem Hund direkt ins Maul tröpfeln.

    LG Nadine

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Camping mit Hund Checkliste

Die Urlaubszeit naht!

Hol‘ dir meine Packliste „Camping mit Hund“ für  0,00 Euro