Demenz bei Hunden

Alte Hunde

Honig im Kopf
oder
Demenz bei Hunden

Als Hundehalter macht man sich wenig Gedanken darüber, was passiert, wenn der eigene Hund alt wird.
Das ist auch völlig normal, denn die Zeit mit dem jungen und erwachsenen Hund alleine bringt genug Fragen und Herausforderungen mit sich.

Ist es dann jedoch so weit, dass der eigene Hund alt und wunderlich wird, wird man immer wieder auch mit dem Thema der Demenz bei Hunden konfrontiert.

Natürlich ist nicht jeder Hund von dieser sogenannten kognitiven Dysfunktion betroffen, jedoch steigt die Lebenserwartung bei Hunden ebenso an, wie bei uns Menschen. Was dazu führt, dass auch kognitive Dysfunktionen zunehmend bei unseren Hunden auftreten.

Lass‘ uns mal beleuchten, was es mit der Demenz bei Hunden auf sich hat…

Inhaltsverzeichnis

Demenz bei Hunden erkennen

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Was ist Demenz bei Hunden ?

Demenz oder in schlau „Kognitives Dysfunktionssyndrom (CDS)“  ist dir vermutlich aus der human Medizin geläufiger als aus der Tiermedizin.
Sie tritt auf, wenn Proteine also Eiweiße sich im Gehirn und dort in den Nervenzellen ablagern.
Durch diesen Vorgang kommt es dazu das kognitive Fähigkeiten nachlassen.

Demenz ist aktuell nicht heilbar und schreitet unermüdlich fort.

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Woran erkennst du Demenz bei Hunden ?

Die Liste der Symptome für Demenz bei Hunden ist lang und viele dieser Symptome können auch von einer anderen Erkrankung ausgelöst werden. Um Demenz beim Hund erkennen zu können ist es,
deshalb besonders wichtig, das du dich, solltest du den Verdacht haben, dass dein Hund an Demenz leidet, mit deinem Tierarzt beraten.

  • unruhiges Verhalten in bekannten Situationen
  • verändertes Verhalten gegenüber Hundekumpels und bekannten Menschen
  • Desorientiertheit auch an bekannten Orten (zum Beispiel Zuhause)
  • unruhiges Nächte und umherwandern in der Nacht
  • futtermäkelig oder komplette Verweigerung von Futter & Snacks
    (lies‘ dazu mal das HIER)
  • verändertes Schlaf- / Wachrythmus
  • unangemessene Reaktionen auf Bekanntes (ängstlich / aggressiv)
  • Vergesslichkeit
    (bitte achte auch auf die ausreichende Trinkmenge, demente Hunde vergessen zu trinken! Lies‘ dazu HIER mehr)

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Wie helfen bei Demenz bei Hunden

Insbesondere in der Ernährungtherapie und in der Tierheilpraxis gibt es verschiedene Möglichkeiten. Aber auch mit der Verhaltenstherapie und mit einfachen Übungen zur Stärkung der kognitiven Fähigkeiten kannst du deinen alten Hund unterstützen.

  • Kampf den freien Radikalen
    Frei Radikale sind Stoffwechselnebenprodukte, die durchweg im Körper entstehen. Sie gelten als schädlich für den Organismus, denn sie zerstören Proteine, Fettsäuren, Kollagen und mehr wichtige körpereigene Stoffe.
    Bei normal gesunden Hunden, mit ausreichender Vitalstoffzufuhr (insbesondere Vit. C, Vit. E und dem Provitamin A) werden freie Radikale in gesundem Maß abgebaut.
    Ist der alte Hund nicht mehr in der Lage, die freien Radikale „zu bekämpfen“ kommt es zu oxidativem Stress – also einer erhöhten Menge an freien Radikalen.

     

    Wichtiger denn je bei alten Hunden: Ausreichende Zufuhr an Vitalstoffen

  • Mentale Stimmulation
    Alte Hunde sollten nicht auf Abstellgleis geschoben werden, nur weil sie alt sind. Tägliche leichte Übungen halten die grauen Zellen in Schuss und können das Fortschreiten der Demenz bei Hunden verlangsamen.
    Andre hat dazu HIER einen Beitrag geschrieben.

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  • Ausreichende Sauerstoffversorgung
    Gute Durchblutung aller Organe ist besonders bei alten Hunden wichtig und sollte auch ein Ansatzpunkt sein, wenn es um Demenz bei Hunden geht.
    Mit Gesundheitskräutern wie Rossmarin und Minze sorgen für eine gute Durchblutung.
  • Vitalpilze für Hunde mit Demenz
    Vitalpilze sind seit Jahrtausenden eine beliebte und bewährte Behandlungsmethode. Nicht nur in in der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin wurden die verschiedenen Vitalpilze geschätzt. Auch im Mittelalter wurden die Vitalpilze zur Genesung und Gesunderhaltung genutzt.
    Im Zusammenhand mit Demenz bei Hunden gibt es 2 Pilze, die besonders interessant sind.
    Der Igelstachelbart alias Hericium soll das Wachstum der Gehirn und Nervenzellen anregen.
    Und der bekannteste Vitalpilz, der Reishi soll vor einem „zu viel“ an freien Radikalen, also oxidativem Stress schützen.
    Link Tipp:
    Vitalpilze von Waldkraft *

Fazit zu Demenz bei Hunden

Auch, wenn Demenz bei Hunden aktuell nicht heilbar ist, so kannst du als Hundehalter deinen erkrankten Hund unterstützend zur Seite stehen.

Habe Geduld mit deinem alten Hund und verzeihe ihm, wenn er dir Nachts den Schlaf raubt oder, wenn er vergessen hat was „stubenrein“ bedeutet.

Ich persönlich möchte den aktuellen Lebensabschnitt unseres Johnnys nicht missen. Auch, wenn es uns oft das Herz bricht unseren sonst so starken und selbstbewussten Jungen verwirrt und wunderlich zu erleben.
Wir Hundehalter tragen die Verantwortung bis ans Lebensende unserer geliebten Hunde.

Ich hoffe mein Beitrag konnte dir ein bisschen Mut machen, dass du nicht ganz untätig zusehen musst, wie die Demenz bei Hunden weiter voran schreitet.

Steffi
Steffi

ist Ernährungstherapeutin für Hunde und befasst sich seit 2007 intensiv mit der naturnahen Fütterung von Hunden. Sie hilft in ihrer Ernährungsberatung Hundehaltern dabei die beste Fütterungsmethoden für ihren Hund zu ermitteln.

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