Bo und Sunny, die beiden Portugiesischen Wasserhunde der Obama-Familie, waren während der Präsidentschaft von Barack Obama feste Bewohner des Weißen Hauses. Als liebenswerte Familienhunde bereicherten sie nicht nur das Privatleben der First Family, sondern fungierten auch als Botschafter für Tierliebe und Verantwortungsbewusstsein.

Der sanftmütige Bo kam 2009 als Welpe zu den Obamas und eroberte schnell die Herzen der Nation mit seinem flauschigen Fell und seiner Freude am Schwimmen. Sunny, die 2013 dazukam, erwies sich als ebenso charmante Ergänzung und brachte noch mehr Lebensfreude in das Weiße Haus. Die beiden Portugiesischen Wasserhunde waren bekannt für ihre ruhige, familienfreundliche Art sowie ihre Streiche und Scherze, mit denen sie den Alltag der First Family aufhellten.

Die Wahl der Rasse Portugiesischer Wasserhund als Präsidentenhund erwies sich als sehr passend. Diese Hunde sind bekannt für ihre Sanftmut, Intelligenz und Trainierbarkeit – Eigenschaften, die sie ideal für das turbulente Umfeld des Weißen Hauses machten. Zudem sind sie aufgrund ihres kurzen, lockigen Fells auch für Allergiker geeignet, was für eine Familie wie die Obamas von Vorteil war.

Das Training von Bo und Sunny war eine Herausforderung, aber die Obama-Familie investierte viel Zeit und Geduld, um die beiden Hunde an das Leben im Rampenlicht zu gewöhnen. So lernten sie beispielsweise, ruhig zu bleiben, wenn Fotografen sie umlagerten, und sich beim Spazierengehen im Garten des Weißen Hauses vorbildlich zu verhalten.

Von Bo, dem Ersten, zu Sunny, dem Zweiten

Bo, der erste Portugiesische Wasserhund der Obamas, trat 2009 als Welpe in das Weiße Haus ein. Er war ein Geschenk für die Töchter Malia und Sasha und erfüllte somit ein Wahlversprechen des Präsidenten. Mit seiner sanften Art und seinem flauschigen Fell gewann Bo schnell die Herzen der ganzen Familie. Er begleitete die Obamas auf Reisen, nahm an offiziellen Veranstaltungen teil und wurde zu einem geliebten Mitglied der First Family. Bo war bekannt dafür, im Oval Office herumzutoben und dem Präsidenten hin und wieder die Akten vom Schreibtisch zu fegen. Trotz seiner Streiche war er stets ein treuer Begleiter und Tröster für die Obama-Kinder.

Als Bo 2021 nach über einem Jahrzehnt treuer Dienste starb, war die Trauer groß. Doch die Obamas ließen sich nicht lange grämen und holten sich nur wenige Monate später einen neuen vierbeinigen Begleiter: Sunny, ebenfalls eine Portugiesische Wasserhündin, gesellte sich zu der Familie. Mit ihrer fröhlichen Art und ihrer unbändigen Energie brachte Sunny neuen Schwung ins Weiße Haus. Sunny ist bekannt dafür, beim Spielen im Garten gerne mal die Blumenbeete umzupflügen oder unerlaubt auf die Möbel zu springen. Trotz ihrer Streiche ist sie genauso wie Bo ein geliebtes Familienmitglied, das die Obamas auf Schritt und Tritt begleitet.

Der Wasserhund als Präsidentenhund?

Die Wahl der Portugiesischen Wasserhunde Bo und Sunny als Präsidentenhunde der Obamas erwies sich als eine glückliche Entscheidung. Diese intelligente und robuste Rasse passte perfekt in das geschäftige Umfeld des Weißen Hauses. Mit ihrer sanften und treuen Natur konnten die Wasserhunde den Obamas als willkommene Ablenkung vom stressigen politischen Alltag dienen und gleichzeitig Sicherheit und Trost spenden.

Die Portugiesischen Wasserhunde erwiesen sich dank ihrer positiven Eigenschaften wie Freundlichkeit, Lernbereitschaft und Anpassungsfähigkeit als ideale Familienhunde für die First Family. Ihr pflegeleichtes Fell ermöglichte es den Obamas, ihre Zeit effizient zu nutzen, ohne ständig auf Hundehaare und Allergien Rücksicht nehmen zu müssen. Die Wasserhunde waren somit eine ausgezeichnete Wahl, um das Weiße Haus mit Fröhlichkeit und Lebensfreude zu erfüllen.

Hundetraining für die Obamas

Die Obamas mussten viel Geduld und Ausdauer aufbringen, um Bo und später Sunny die richtigen Verhaltensweisen für das Leben im Weißen Haus beizubringen. Doch die beiden Portugiesischen Wasserhunde erwiesen sich als gelehrige Schüler, die mit Geduld und Liebe auf den richtigen Weg gebracht werden konnten. Wie Michelle einmal scherzhaft anmerkte, war es manchmal nicht ganz einfach, Bo daran zu hindern, die Gäste im Oval Office zu begrüßen – auf seine ganz besondere, feuchte Art.

Bo und Sunny lehrten die Familie, im Moment zu leben und die kleinen Freuden zu genießen, wie Michelle es ausdrückte. Ob beim Ballspiel auf dem Südrasen oder bei gemütlichen Kuschelstunden im Familienwohnbereich – die beiden Vierbeiner brachten Leichtigkeit und Spaß in die Räumlichkeiten des Weißen Hauses. Dabei erwiesen sich die intelligenten und energiegeladenen Border Collies oft als ideale Spielgefährten für die quirligen Hunde der Obamas.

Hunde im Weißen Haus: Eine lange Tradition

Die Tradition, Haustiere im Weißen Haus zu halten, reicht weit zurück. Schon der dritte Präsident der USA, Thomas Jefferson, hatte einen Bären als Haustier. Seitdem haben fast alle Präsidenten Hunde oder andere Vierbeiner bei sich wohnen lassen. Die Hunde wurden oft zu geliebten Familienmitgliedern und treuen Begleitern der mächtigsten Männer der Welt. Einer der beliebtesten Präsidentenhunde war sicherlich der Bulldog, der für seine unverwechselbare Erscheinung und seine loyale Persönlichkeit bekannt ist.

Zu den berühmtesten Präsidentenhunden zählen Millie und Buddy, die unter Bill Clinton im Weißen Haus lebten. Die beiden Spaniel waren regelmäßig in den Medien zu sehen und hatten sogar ihre eigenen Bücher. Auch George W. Bush hatte mit seinen Scottish Terriers Barney und Miss Beazley zwei beliebte Vierbeiner an seiner Seite. Die Tradition der Präsidentenhunde zeigt, dass selbst in den stressigen Zeiten im Oval Office Platz für vierbeinige Freunde ist.

Millie, Buddy und die Clintons

Zu den berühmten Präsidentenhunden gehörten auch Millie, eine Englische Cockerspaniel-Hündin, und Buddy, ein schokoladenfarbener Labrador Retriever, die die Clintons während ihrer Amtszeit begleiteten. Millie zog 1993 als Welpe ein und begleitete die Familie bis zum Ende von Clintons Amtszeit, während Buddy 1997 dazukam und für viele humorvolle Momente sorgte.

Die beiden Präsidentenhunde waren nicht nur geliebte Haustiere, sondern auch wichtige Botschafter für die Beliebtheit von Vierbeinern in der Gesellschaft. Sie halfen, das Weiße Haus für Kinder und Familien zugänglicher zu machen und erfreuten sich bei öffentlichen Auftritten großer Beliebtheit. Millie und Buddy zeigten, dass Hunde eine lange Tradition als Begleiter der First Family haben und eine wichtige Rolle in deren Leben spielen können.

Der Labrador als Präsidentenhund Nummer 1?

Labradore haben sich im Laufe der Geschichte als äußerst beliebte Präsidentenhunde erwiesen. Diese intelligenten und sanftmütigen Vierbeiner bringen ideale Eigenschaften für das Leben im Weißen Haus mit. Ihre ruhige und ausgeglichene Art macht sie zu perfekten Begleitern für die Präsidentenfamilie, die in der stressigen Umgebung des Amtssitzes Halt und Normalität suchen.

Neben ihrer freundlichen Natur und Gelehrigkeit schätzen Präsidenten an Labradors auch deren robuste Konstitution und Bewegungsdrang. In den großzügigen Räumlichkeiten und Parks der Residenz können die Vierbeiner ausgiebig toben, ohne dabei zerstörerisch zu werden. Mit ihrer pflegeleichten Fellpracht bringen sie zudem etwas Natürlichkeit in die repräsentativen Gemächer und sorgen für einen Ausgleich zum hektischen Politikalltag.

Hunde halten gesund: Warum Politiker Vierbeiner brauchen

Hunde können für Politiker eine wichtige Quelle der Erholung und Entspannung sein. Als treue Begleiter bieten sie emotionale Unterstützung und fördern einen aktiven, gesunden Lebensstil. Regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft und die Pflege eines vierbeinigen Freundes können den Geist befreien und für neue Energie sorgen. Manchmal brauchen Politiker aber auch die Hilfe von speziell ausgebildeten Therapiehunden, die in schwierigen Situationen Beistand leisten können.

Für Politiker, die ständig im Rampenlicht stehen und enormem Druck ausgesetzt sind, können Hunde eine willkommene Ablenkung und einen Rückzugsort bieten. Sie erinnern daran, dass es auch ein Leben außerhalb der Politik gibt, und helfen dabei, die Work-Life-Balance zu wahren. Darüber hinaus verkörpern Hunde Eigenschaften wie Loyalität, Treue und bedingungslose Liebe, die in der oft kalten und berechnenden Welt der Politik besonders wertvoll sind. Studien haben gezeigt, dass der Kontakt zu Haustieren den Stresspegel senken und die allgemeine Zufriedenheit erhöhen kann.

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