Hund trinkt

Ernährung + Gesundheit

5 PLUS 1
goldene Trink-Regeln für Hunde

Es gibt nichts Wichtigeres als die ausreichende Versorgung mit Wasser. Ohne Wasser kann dein Hund nicht überleben, denn der hündische Organismus kann wichtige Funktionen ohne ausreichend Wasser nicht ausführen.

So viel sollte dein Hund trinken

Ein Hund sollte täglich zwischen 40 und 100ml pro Kg-Körpergewicht trinken. Jedoch spielen Faktoren, wie die Fütterungsart, die Aussentemperaturen und Co. eine wichtige Rolle.
Hier kannst du ausrechnen, wie viel dein Hund trinken sollte KLICK

Inhaltsverzeichnis

Hund trinken

Goldene Trink-Regeln für Hunde

Mit meinen 5 goldenen Regeln, möchte ich dich mehr für das Thema Wasserbedarf deines Hundes sensibilisieren, denn es wird oft in der Hundehaltung sträflich vernachlässigt.

  1. Wasser MUSS immer zur freien Verfügung stehen

Leider habe ich in meiner Gesundheitspraxis für Hunde viel zu oft erfahren müssen, dass viele Hundehalter ihrem Hund das Trinkwasser nur zu den Mahlzeiten reichten.
Bitte sorge dafür, dass dein Hund IMMER Zugang zu frischem und sauberen Trinkwasser hat und dass dein Hund trinken kann, wenn es ihm beliebt.

2. Sauberes Wasser ist ein MUSS

Viele Hunde schlabbern mehr in den Wassernapf als sie tatsächlich daraus trinken, einige finden das „Blubbern“ im Wasser witzig und andere wider rum latschen auch gerne mal mit ihren Käsemauken durch den Wassernapf. Letzteres wohl eher im Outdoorbereich aber gut… du verstehst, was ich sagen will, oder?

Das bedeutet für dich:

Wassernapf muss mindestens einmal am Tag, wenn nicht öfter, ordentlich ausgespült werden.
Also nicht nur ausschütten, durchschwenken und neu auffüllen. Nein, schrubben. Denn die glibschige Schicht Schlabber muss vom Rand des Napfes entfernt werden.

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3. Auf die Wasserqualität achten

Würdest du das Trinkwasser aus deinem Hahn in der Wohnung trinken? Oder bist du eher in Sorge, dass die Rohre vielleicht doch alt und aus Kupfer sind?
Wenn du euer Leitungswasser selber jeden Tag trinken würdest, dann ist alles fein. Wenn jedoch nicht…, wie siehts dann mit deinem Hund aus? Sollte es dein Hund trinken?

4. Die Trinkmenge kennen

Es ist wichtig, dass du weißt, wie viel dein Hund trinken sollte. So kannst du nämlich Veränderungen im Trinkverhalten schneller feststellen.
HIER findest du unseren Wasserbedarfs-Rechner und HIER habe ich erklärt, wie du das Wasser ausmessen kannst.

5. Trinken aus unbekannten Gewässern meiden

An warmen Tagen oder, wenn ihr besonders lange Gassirunden plant, solltest du immer auch an die Wasserversorgung deines Hundes denken und etwas zu trinken einpacken.
So kannst du verhindern, dass dein Hund seinen Durst an Pfützen, Tümpeln oder sonstigen unbekannten Gewässern stillt.

In unbekannten Gewässern können – im Zweifel – Bakterien, Algen und eine ganze Menge anderer Krankheitserreger lauern.

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Demente Hunde, die + 1 Regel für alte Hunde

Hunde können im Alter genau so dement werden und an kognitiven Störungen leiden, wie wir Menschen.

Deswegen solltest du, wenn du einen alten Hund Zuhause hast, dafür sorgen, dass er weit mehr als ein oder zwei Wasserstellen zur Verfügung hat.
So verringerst du die Gefahr, dass dein Hund vergisst, wo sein Trinken steht oder auf dem Weg zum Napf vergisst, dass er aufgestanden ist, weil er Durst hatte.

Steffi
Steffi

ist Ernährungstherapeutin für Hunde und befasst sich seit 2007 intensiv mit der naturnahen Fütterung von Hunden. Sie hilft in ihrer Ernährungsberatung Hundehaltern dabei die beste Fütterungsmethoden für ihren Hund zu ermitteln.

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